hiermit stelle ich die nachfolgende Anfrage an den Magistrat mit der Bitte, sie auf die Tagesordnung der nächsten Stadtverordnetenversammlung zu nehmen.

Seit Wochen hat es nicht mehr geregnet. In manchen Kommunen und Landstrichen droht schon Wasserknappheit; es gibt dort Beschränkungen zur Wasserentnahme. In Stadtallendorf werden die städtischen Blumenbeete immer noch regelmäßig durch Tankfahrzeuge der Stadt bewässert. Auf den Friedhöfen sind Wasserentnahmestellen für die Öffentlichkeit installiert.

Meine Frage hierzu:

Wird hierzu Trinkwasser eingesetzt? Wenn ja, um welche Mengen von Wasser geht es? Gibt es im Eigentum der Stadt Regenwasserzisternen bzw. ist der Bau solcher Anlagen geplant?

Ich bedanke mich im Voraus für die Beantwortung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Goetz, Stv.                                                                     

Verbindung Parkplatz Haus Schlosser / blend zur Herrenwaldstraße

Vor Baubeginn am Feuerwehrgelände in der Kernstadt gab es
zwischen Feuerwehr, Haus Schlosser (blend) und Bahndamm einen Parkplatz,
von dem eine Treppe und Rampe zur Herrenwaldstraße führte.

Wir Grüne hatten damals beim Abriss des alten Baumarktes und dem Bau des
Edekamarktes diesen Verbindungsweg angeregt. Im Moment ist der Parkplatz
gesperrt und die Treppe nicht nutzbar. Die alte Rampe ist gar nicht mehr
vorhanden. Wir gehen davon aus, dass der Parkplatz wiederhergestellt
wird.

Wie ist die Wegeverbindung für Fußgänger und Radfahrerinnen
Richtung Herrenwaldstraße geplant?


Mit freundlichem Gruß

Michael Goetz

Fraktionsvors. Bündnis 90 / Die Grünen

Vorhin hat Robert Habeck auf einer Pressekonferenz die Ergebnisse des Stresstests vorgestellt. Sie zeigen drei Dinge:

Stadtaallendorf den 06. 09. 2022

  1. Wir haben eine sehr hohe Versorgungssicherheit im Stromsystem. Wir haben genug Strom in und für Deutschland.

  2. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass es aufgrund der schwierigen Situation im kommenden Winter beim Auftreten von Stresssituationen im Netz (insbesondere im Süden) zu Stromausfällen kommen könnte. Aber:

  3. Es gibt zwei Szenarien im Stresstest, für die bei einem (wenn auch unwahrscheinlichen) Zusammentreffen erschwerender Faktoren derartige Fälle vereinzelt nicht gänzlich auszuschließen sind.

In dieser Situation wäre es falsch, nichts zu tun und zu hoffen, dass die genannten Szenarien nicht eintreten. Genauso fragwürdig wäre es, den aus guten Grünen beschlossenen Ausstieg aus der hochrisikoreichen Atomkraft zu verzögern und den Weiterbetrieb der verbleibenden AKW zu beschließen, während das Eintreten der genannten Szenarien äußerst unwahrscheinlich ist.

Robert Habeck schlägt deshalb vor, die AKW Isar 2 und Neckarwestheim 2 für den Winter 2022/23 in eine sogenannte Einsatzreserve zu überführen. Das heißt: Sie gehen Ende des Jahres vom Netz und werden nur dann wieder hochgefahren, sollte sich eins dieser härtesten Szenarien abzeichnen. Tun sie das nicht, bleiben die AKW vom Netz. Zeitgleich unternimmt die Regierung weiter alles, um vorzubauen: Transportkapazitäten werden erhöht, das Lastmanagement erweiter und alternative Reserven abrufbar gemacht.

Klar ist für uns: Es wird keine Laufzeitverlängerung, keine neuen Brennstäbe geben. An der Entscheidung zum Atomausstieg halten wir fest. Der Bundesvorstand wird hierzu diese Woche einen Dringlichkeitsantrag für die Bundesdelegiertenkonferenz in Bonn vorlegen.

Impressionen

Aktuelle Termine

12.09.2022

Neuer Vorstand der GRÜNEN Marburg-Biedenkopf gewählt

 

Bei der Kreismitgliederversammlung am vergangenen Donnerstag (08.09.2022) standen Wahlen zum Kreisvorstand auf dem Programm. Sandra Laaz und Andreas May wurden zur Sprecherin und zum Sprecher gewählt. Rainer Flohrschütz ist der neue Kreisschatzmeister. Beisitzer*innen sind Katharina Rink, Max Schwetz, Carola Carius und Teo Kühn.