Kommunale Wirtschaftspolitik

GRÜN ist Wirtschaftspolitik mit Weitblick. Wir Grüne stehen für eine vielfältige Wirtschaft vor Ort, die langfristig gute Arbeits- und Ausbildungsplätze schafft. Eine Wirtschaft, die bei Umweltproblemen Teil der Lösung statt Teil des Problems ist. Für uns Grüne gehört zwischen Wirtschaft und Umwelt kein „oder“. Stadtallendorf ist ein bedeutender Wirtschaftsstandort und das soll auch so bleiben. Dabei gilt es, Umwelt und Klimaschutzanforderungen nicht als Hindernis, sondern als Chance zu begreifen, dass Geschäftsmodelle langfristig nachhaltig aufgestellt werden müssen, um neue Märkte zu erschließen. So werden Wertschöpfung und Arbeitsplätze vor Ort geschaffen und gesichert.

Wir setzen uns für eine verstärkte Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen sowie von Start-ups, insbesondere bei innovativen Projekten, Digitalisierungsvorhaben und beim Aufbau neuer, zukunftsfähiger Arbeitsplätze ein. Unser Stadtallendorf soll eine grünere Stadt werden. Wir wollen für mehr Lebensqualität sorgen und damit zu einer Attraktivitätssteigerung für alle in Stadtallendorf beitragen.

  • Schnelles Internet ist einer der wichtigsten Standortfaktoren unserer Wirtschaft. Deshalb setzen wir uns für einen zügigen Ausbau des Glasfasernetzes wie auch leistungsfähiger Mobilfunknetze ein.
  • Digitalisierung ist mehr als eine schnelle Internetverbindung. Deshalb setzen wir uns für eine stärkere Unterstützung kleiner Unternehmen bei der Digitalisierung ein.
  • Die Corona-Pandemie hat das mobile Arbeiten massiv beschleunigt, aber nicht jede*r möchte dauerhaft in den eigenen vier Wänden arbeiten. Um wohnortnahes Arbeiten zu ermöglichen, wollen wir (wohnortnahe) Co-Working-Zentren einrichten, die technisch modern ausgestattet sind und mit einer hohen Aufenthaltsqualität die Kreativität fördern.
  • Der stationäre Einzelhandel gerät auch in unserer Stadt durch den rasant wachsenden Online-Handel unter Druck. Wir wollen daher den Aufbau einer regionalen Online- Plattform fördern, damit auch unsere inhabergeführten örtlichen Einzelhänder*innen ihre Kundschaft online informieren und von der Kombination aus digitaler Information, Beratung vor Ort und schneller Verfügbarkeit der Ware profitieren können. Um die Entwicklungspotenziale unseres stationären Handels durch die Digitalisierung systematisch anzugehen, setzen wir uns für die Erarbeitung eines Masterplans „Smarter Handeln Stadtallendorf“ ein.
  • Die Menschen kaufen vor allem dann vor Ort ein, wenn sie darin einen Mehrwert erkennen. Auch deshalb wollen wir die Aufenthaltsqualität unserer Innenstadt steigern. Auch Unverpackt-Läden oder Zero-Waste-Zentren mit Repair-Cafe gehören in die Innenstadt.
  • Wir setzen uns dafür ein, jungen Start Ups vor allem aus der Digital- und Kreativwirtschaft Innovationskapital zu günstigen Konditionen zur Verfügung zu stellen.
  • Die Sicherung von Fachkräften wird zunehmend zu einem bedeutsamen Standortfaktor. Deshalb setzen wir uns gemeinsam mit den Kammern (den Berufsbildenden Schulen, den Hochschulen) und den regionalen Bildungsträgern für eine systematische Erfassung der Bedarfe der örtlichen Wirtschaft und die Etablierung entsprechender Aus- und Fortbildungsangebote ein. Außerdem gehören eine gute öffentliche Infrastruktur, ein breites kulturelles Angebot und nicht zuletzt eine intakte Umwelt zu den wesentlichen Faktoren um Fachkräfte zu gewinnen und zu halten.
  • Fläche ist nicht vermehrbar! Deshalb setzen wir Grünen uns für den sparsamen Umgang auch mit den gewerblich genutzten Flächen ein. Wir wollen ein Gewerbeflächenmanagement das in Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen auf einen sparsamen Umgang mit der Fläche setzt, statt sich mit vermeintlich attraktiven Ansiedlungsangeboten gegenseitig zu unterbieten.

Impressionen

Aktuelle Termine

12.09.2022

Neuer Vorstand der GRÜNEN Marburg-Biedenkopf gewählt

 

Bei der Kreismitgliederversammlung am vergangenen Donnerstag (08.09.2022) standen Wahlen zum Kreisvorstand auf dem Programm. Sandra Laaz und Andreas May wurden zur Sprecherin und zum Sprecher gewählt. Rainer Flohrschütz ist der neue Kreisschatzmeister. Beisitzer*innen sind Katharina Rink, Max Schwetz, Carola Carius und Teo Kühn.